«Gesundheit bekommt man nicht im Handel,
sondern durch den Lebenswandel.»

Geschichte der Chinesischen Medizin

Die Chinesische Medizin ist nicht einfach nur zwei-/dreitausend Jahre alt. Viel entscheidender ist, dass die Chinesische Medizin seit sicher zweitausend Jahren systematisch praktiziert, erforscht, gelehrt, weiterentwickelt und niedergeschrieben wird.
Um 200 vor Chr. entstand "Der Gelbe Kaiser", der medizinische Klassiker und das Grundlagenwerk schlechthin. Um 200 nach Chr. entstand die erste umfassede Abhandlung über Infektionskrankheiten. Um 400 nach Chr. bildeten sich Fachrichtungen wie Kinderheilkunde, Innere Krankheiten, Gynäkologie, usw. Um 800 nach Chr., in der Tang-Dynastie, gab es bereits ein Gesundheitsministerium und eine staatliche Ärzteausbildung. Um 1000 nach Chr. wurde die Chinesische Medizin über die Seidenstrasse durch die arabische, tibetische und mongolische Medizin bereichert. Im 19. Jhd. nahm der Einfluss des Westens auf China stark zu. Es kam zu den beiden Opiumkriegen und einem Verbot für die Chinesische Medizin. 1949 wurde die Chinesische Medizin in der Volksrepublk China, in reduzierter Form, als Traditionelle Chniesische Medizin (TCM) wieder eingeführt.

Heute werden verschiedene "Stile"praktiziert. Sei es nach der TCM, klassisch chinesisch, japanisch, oder koreanisch. Aber alle haben die gleichen Grundprizipien von Yin und Yang, Qi und Blut, den Meridianen, Organen und Punkten. Alle wollen ein ausgewogenes Gleichgewicht der körperlichen und geistigen Funktionen erreichen, damit wir gesund werden und bleiben. In der modernen Medizin entspricht dieses Prinzip des ausgewogenes Gleichgewichts z.B. normalen Stoffwechselfunktionen (z.B. Diabetes, Übergewicht, Hormonstörungen, Verdaungsstörungen, falsche Blutwerte), normalen Organfunktionen (z.B. Herzinfarkt, Husten oder Durchfall, ...) ein normales Immunsystem (z.B. Allergien, Hautauschschläge, ständige Erkältungen, ...) oder normalen psychisch/geistigen Funktionen (z.B. burn-out, Unruhe, Schlaflosigkeit, ...). Schlicht ein gesund, unauffälliger Zustand.

In Asien nutzt man heute , wenn man es sich leiten kann, beide Systeme, die östliche und die westliche Medizin. Genauso wird beides gemeinsam studiert und erforscht. Das ist warscheinlich die Zukunft der Medizin.